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Highlights

Info-Adresse

Nationaler Geopark Ries
Pflegstr. 2
86609 Donauwörth

Telefon: 0906/74140
Telefax: 0906/74248
Email: info@geopark-ries.de

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Lage und Anfahrt

Geopark Ries

www.geopark-ries.de


Erholung

Der Geopark Ries ist Zeuge einer kosmischen Katastrophe: Vor 14,5 Millionen Jahren traf hier ein Asteroid auf die Erde und schlug einen gewaltigen Krater. Wie der Asteroideneinschlag buchstäblich Berge versetzt hat, lässt sich in sechs Erlebnis-Geotopen entdecken, die durch Geopark-Lehrpfade erschlossen sind. Auf mehreren Wander- und Radwegen kann man die Natur des Rieses bestaunen und spannende Einblicke in die Erdgeschichte gewinnen, zu ihnen gehört der 2016 neu eröffnete Sagenweg in Wemding. Er verbindet für Wanderer und Naturliebhaber die historischen und geologischen Besonderheiten mit den örtlichen Mythen und Legenden.
Für interessierte Gäste werden zudem von zertifizierten Geopark Führer/-innen verschiedene Führungen zu einem breiten Themenspektrum angeboten.
Zahlreiche Aussichtspunkte, etwa von den Höhen des Riesrandes, laden dazu ein, die faszinierende Struktur des Meteoritenkraters zu erforschen. Unschlagbar ist jedoch der Rundum-Blick vom „Daniel“, dem knapp 90 Meter hohen Turm der St.-Georgs-Kirche in Nördlingen: In luftigen Höhen offenbart sich Besuchern ein wunderbarer Blick auf Stadt und Rieslandschaft.

Schutz

Das Ries bietet eine abwechslungsreiche Landschaft. Im nahezu waldfreien Rieskessel wechseln sich Flüsse und Bäche mit begleitenden Feuchtgebieten und weite fruchtbare landwirtschaftlich genutzte Bereiche ab, am Kraterrand dominieren Buchenwälder und Trockenrasenbereiche mit Wacholderheide. Die Vegetation ist ein Spiegelbild des Bodens und seiner Eigenschaften. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier und Pflanzenarten sind hier beheimatet. Die weitläufigen Auen und Feuchtgebiete bieten Nahrungsgrundlage für Kiebitz, Großen Brachvogel, Bekassine und den Weißstorch.
Der Geopark setzt sich in Kooperation mit den lokalen Naturschutzverbänden und -behörden für den Erhalt dieser einmaligen Landschaft ein. Zudem ist der Geopark Partner der 2010 gegründeten Heide-Allianz Donau-Ries. Die Trockenrasen- und Wacholderheideflächen werden traditionell von Schafen im Rahmen der Wanderschäferei beweidet. Die Heide-Allianz setzt sich für die Wiederherstellung des Magerrasenverbundes im gesamten Landkreis, den Erhalt der landschaftsbildprägenden Magerrasen, die Verbesserung der Biodiversität und den Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten ein.


Bildung

Der Geopark Ries bietet mit seinen Infozentren und Infostellen Einstiegspunkte für Besucher, an denen sie sich über die geologischen, landschaftlichen und historischen Gegebenheiten des Rieses informieren können. Museen wie das RiesKraterMuseum oder das Museum KulturLandRies thematisieren die erdgeschichtliche und kulturhistorische Entstehung und Entwicklung der Region.
Sechs Erlebnis-Geotope dienen als „Fenster in die Erdgeschichte“ und sind vor allem für Schulen eine Möglichkeit, den Geopark Ries als „außerschulischen Lernort“ kennen und geologische Zusammenhänge verstehen zu lernen.
Die Unterrichtsmaterialien – eine Lehrerhandreichung zum Erlebnis-Geotop Lindle und die Lerntheke „Vernetztes Wissen zum Ries-Ereignis“ – wollen Schulen unterstützen, die Interesse am Geopark haben und das Ries im Rahmen des Unterrichts behandeln wollen. Außerdem werden spezielle Führungen für Schulklassen und Familien angeboten. Klassensätze und Broschüren zu den Führungen können kostenlos bestellt werden.

Region

Neben der einmaligen Landschaft und der einzigartigen Geologie können Gäste im Geopark Ries geschichtsträchtige Burgen wie die Harburg, Schlösser, Kirchen, Klöster und Städte besichtigen und sich in die mittelalterliche Welt hineinfühlen, wenn sie in Nördlingen über Deutschlands einzige komplett erhaltene Stadtmauer schlendern oder das Ritterturnier in Oettingen besuchen.
Auch kulinarisch lädt der Geopark Ries zum Entdecken ein. Der Gast soll „Schmecken, wo er is(s)t“ – so das Motto des Projekts „Geopark Ries kulinarisch“, in dem sich Gastronomen und Lebensmittelproduzenten der Region zusammengefunden haben, um regionale Produkte und lokaltypische Speisen zu vermarkten. Die Partnerbetriebe geben ein klares Bekenntnis zur naturbelassenen Küche und zur vorwiegender Verwendung heimischer Produkte und sorgen so für den Erhalt typischer Produkte, deren Wurzeln in der Kultur und der Tradition der Region liegen.